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Fragen und Antworten

  1. Wie kann man Memos sicherer auffindbar machen?

  2. Wozu gibt es die ALL-Kategorie?

  3. Warum enthalten die Ergebnislisten Einträge, die nichts mit dem Gesuchten zu tun haben?

  4. Das Suchergebnis enthält keine Memos in denen das Suchwort vorkommt. Warum wird trotzdem ein Ergebnis angezeigt?

  5. Kann ADnota PMA Sprache in Text umwandeln?

  6. Warum ist ADnota PMA nicht sprachgesteuert?

  7. Bei der Aufnahme eines Voice-Tags erscheint ein grauer Balken innerhalb des Fortschritt-Balkens. Was bedeutet das?

  8. Was soll der farbige Balken nach der Eingabe mehrerer Voice-Tags?

  9. Nach dem Aufsprechen eines Suchwortes erscheint die Meldung "Kein Voicetag erkannt !". Was bedeutet das?

Wie kann man Memos sicherer auffindbar machen?

Durch mehrmaliges Aufsprechen von Voice-Tags innerhalb eines Memos kann die Treffsicherheit gesteigert werden. Das mehrmalige Aufsprechen trägt dem Umstand Rechnung, dass ein Wort niemals exakt gleich wiederholt werden kann. Überdies sind bei Hintergrundgeräuschen die Chancen groß, dass Mehrfach-Aufnahmen an jeweils verschiedenen Stellen beeinträchtigt werden. Wenn somit mehrere Variationen desselben Wortes vorliegen, steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass eine Sucheingabe dem Zielwort in einer seiner Varianten besonders gut entspricht.

Wozu gibt es die ALL-Kategorie?

Die ursprüngliche Idee hinter dem aktuellen Produkt war eine umfassende Gedächtnisstütze. Ganz wie im menschlichen Gedächtnis eigentlich nichts endgültig verloren geht, sollte die ALL-Kategorie die Rolle des "Unterbewussten" spielen, aus dem sich längst vergessen geglaubtes wieder hervorholen lässt. Deshalb sind alle Memos unabghängig von ihrer eigentichen Kategorie auch in der ALL-Kategorie abgelegt.

Warum enthalten die Ergebnislisten Einträge, die nichts mit dem Gesuchten zu tun haben?

Die Sprachverarbeitung ist keine harte Logik, sie fällt in das so genannte "Soft Computing". Gesprochene Sprache unterliegt immer einer gewissen Variabilität, da ein Mensch ein Wort nicht zweimal genau gleich aussprechen kann. Weiterhin werden im normalen Gebrauch nie ideale Aufnahmebedingungen erreicht, so dass neben der Sprache immer auch ein veränderliches Hintergrundgeräusch vernehmlich ist. Überdies können Wörter derart ähnlich sein, dass sogar ein Mensch manchmal keine klare Entscheidung treffen kann - dies kommt übrigens besonders häufig am Telefon vor. Statt einer harten, möglicherweise irrtümlichen Einteilung ist es für eine Suchanwendung folglich sinnvoll, ein weicheres auf der Wahrscheinlichkeit der Übereinstimmung basierendes Ergebnis zu liefern. Daher präsentiert ADnota die Egebnisse als eine nach Ähnlichkeit geordnete Liste. Eine solche Relevanz-orientierte Darstellung ist im Übrigen von den Suchmaschinen im World Wide Web geläufig.

Das Suchergebnis enthält keine Memos in denen das Suchwort vorkommt. Warum wird trotzdem ein Ergebnis angezeigt?

Wie schon in der vorigen Antwort erläutert, trifft ADnota PMA keine "harten" Entscheidungen über Gleichheit oder Ungleichheit von Suchanfrage und gespeicherten Voice-Tags. Vielmehr bedeutet das ähnlichkeitsbasierte Ergebnis, dass der erste Eintrag zur Suchanfrage am Ähnlichsten ist.

Kann ADnota PMA Sprache in Text umwandeln?

Nein, der derzeitige Stand der Technik in der Sprachverarbeitung erlaubt eine Sprache-zu-Text Umwandlung auf den aktuellen Smartphones nicht. Für die Zukunft ist eine Schnittstelle zu PC-basierten Sprache-zu-Text-Systemen denkbar. Allerdings dürfen auch die Erwartungen an die Leistungsfähigkeit derartiger Systeme nicht zu hoch gesteckt werden. Die Aufnahme-Qualität von Mobiltelefonen und die Hintergrundgeräusche im Alltagsgebrauch liegen weit außerhalb der Anforderungen, die heutige Systeme zur fehlerarmen Funktion benötigen - besonders bei thematisch kaum eingrenzbaren alltäglichen Notizen.

Warum ist ADnota PMA nicht sprachgesteuert?

Nach einem eingehenden Studium der Series 60 Benutzeroberfläche erschien uns eine "multimodale" Benutzerführung ideal. Durch den Joystick ist eine im Vergleich zur Spracheingabe schnellere und zuverlässigere Bedienung möglich. Dies ist allerdings kein Dogma: Sollten andere Plattformen oder Benutzerwünsche ein Sprachsteuerung nahe legen, kann dies mit unserer leistungsfähigen Spracherkennungs-Engine in zukünftigen Versionen realisiert werden.

Bei der Aufnahme eines Voice-Tags erscheint ein grauer Balken innerhalb des Fortschritt-Balkens. Was bedeutet das?

Der graue Balken ist eine visuelle Rückmeldung über die Grenzen des Voice-Tags. Er zeigt an, wo im Verlauf der zweisekündigen Aufnahme ein taugliches Signal festgestellt wurde. Sollte der Balken nicht auftauchen, so kann dies ein Zeichen dafür sein, dass der Umgebungslärm zu groß ist. Bei sehr kurzen Voice-Tags kann es auf Grund von Beschränkungen bei der Auffrischungshäufigkeit der Anzeige sein, dass kein grauer Balken zu sehen ist, obwohl das Voice-Tag gültig ist.

Was soll der farbige Balken nach der Eingabe mehrerer Voice-Tags?

Diese visuelle Rückmeldung soll dem Benutzer ein Gefühl für die Ähnlichkeit zwischen zwei Voice-Tags geben. Ist der Balken rot, ist das zuletzt gesprochene Voice-Tag dem vorangegangenen besonders unähnlich. Geht die Farbe ins Gelbe oder gar Grüne ist die Ähnlichkeit größer.

Nach dem Aufsprechen eines Suchwortes erscheint die Meldung "Kein Voicetag erkannt !". Was bedeutet das?

In diesem Fall konnte kein zur Suche verwertbares Signal im Aufgesprochenen festgestellt werden. Wahrscheinlich war der Umgebungslärm zu groß. Bei dieser Meldung findet keine Suche statt, demnach muss die Suche erneut begonnen werden.
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